Kaum eine Stadt liegt für einen JGA so praktisch wie Frankfurt. Die Braut wohnt vielleicht im Rhein-Main-Gebiet, die Trauzeugin ganz woanders, und die Studienfreundinnen sind über halb Deutschland verteilt. Frankfurt liegt für alle in der Mitte, und wer einmal angekommen ist, bewegt sich zwischen Bahnhofsviertel, Innenstadt, Mainufer und Sachsenhausen auf kurzen Wegen.
Dazu kommt der Kontrast, der Frankfurt ausmacht. Morgens laufen die Anzüge ins Bankenviertel, mittags sitzen die Gruppen am Mainufer, abends ist in Sachsenhausen und rund um das Bahnhofsviertel mehr los, als viele erwarten. Ein JGA kann diese Seiten an einem Tag abdecken: ruhig anfangen, laut weitermachen, irgendwo mit Blick auf die Skyline aufhören.
Das Action Painting setzt in diesem Tag einen eigenen Akzent. Es ist der Punkt, an dem die Gruppe nicht nur konsumiert, sondern selbst etwas macht. Zwei Stunden, in denen nicht gelaufen, bestellt oder gewartet wird, sondern geschüttet, gespritzt und gelacht. Und während am Römer die nächste Reisegruppe fotografiert, steht ihr im Gallus in weißen Anzügen und werft Pink gegen die Leinwand.
Für die Trauzeugin ist das außerdem der Programmpunkt, der sich am leichtesten organisieren lässt: eine Buchung, ein Termin, ein Preis pro Person, alles inklusive. Keine Reservierung für die ganze Gruppe, keine Diskussion, wer was zahlt. Übrigens funktioniert das Format auch ohne Hochzeit, als Mädelsabend in Frankfurt oder zum Geburtstag in Frankfurt.